Gutes Sprechen ist lernbar. Und mit ein paar einfachen Tricks wird die Stimme leistungsfähiger und hält auch langen (Rede-)Arbeitstagen stand. ORF-Sprechtrainer Andreas Maurer verrät im Podcast, wie es geht.
Mit dem Sprechen ist es wie mit dem Laufen: Man lernt es als Kind und dann kann man es auch. Zumindest ist das der landläufige Gedanke. Beim Laufen weiß man aber: Um richtig gut zu werden, muss man trainieren. Und für die Stimme gilt ganz genau dasselbe. Gerade Personen, die von Berufswegen ihr „Instrument“, wie Podcastgast Andreas Maurer Stimme und Körper bezeichnet, häufig und lange nutzen, ist Stimmtraining empfehlenswert.
Andreas ist Experte, wenn es um Stimme und Sprechen geht – nicht nur, weil er selbst regelmäßig vor dem ORF-Mikro sitzt. Er verrät Astrid Tipps und Tricks, wie man mit wenig Aufwand große Wirkung erzielen kann. So hilft es zum Beispiel, sich den Weg der Stimme vorzustellen, wenn man in großen Räumen sprechen möchte. Wobei der Expertentipp gerade für Apotheken lautet: Nicht durch die Lautstärke wird man verständlicher, sondern durch eine klare Sprache. Und das Zauberwort heiß: Pause. Dadurch kann das Gegenüber den Inhalt besser erfassen. Und noch ein Hinweis vom Profi: Viel Trinken und die Stimmbänder feucht halten.
Für alle, die bisher mit ihrer Stimme nicht besonders glücklich waren, hat Andreas eine gute Nachricht: Jedes “Instrument” kann mit ein bisschen Übung gut klingen – so auch die Stimme. Und dafür reichen schon fünf Minuten Training am Tag.
Zum Gast:

Andreas Maurer, BA MA, arbeitet als Stimm- und Sprechtrainer unter anderem für den ORF und ist selbst als Redakteur und Sprecher beim Radiosender Ö1 tätig. Außerdem fungiert er als freier Redakteur bei SWR, WDR und Deutschlandfunk und leiht seine Stimme zahlreichen ORF-Produktionen wie etwa „Universum History“.
Maurer ist gefragter Medientrainer beim APA-Campus und hält mehrere Lektorate an verschiedenen Hochschulen in ganz Österreich. Im von ihm mitbegründeten Podcast „Kunstblicke“ bittet er regelmäßig namhafte Vertreter:innen der Kunstszene zum Gespräch.