Kundin überrascht Apotheker: Offizin als Puppenhaus


Astrid Janovsky

Ein ganzes Gesundheitszentrum im Miniformat als Geschenk für den netten Apotheker.TARA24

Kleine Präsente von Kundinnen und Kunden erfreuen den Apothekenalltag. Anstatt Schokolade, Plunderstücken oder Blümchen bekam ein Inhaber seine Apotheke in Miniaturausgabe geschenkt.

Ein besonderes Geschenk erhielt der Wiener Apotheker Mag. Manuel Wendl von einer Stammkundin: die Apotheke im Miniaturformat. Der Inhaber der Johann-Strauß-Apotheke war überrascht, als er das ungewöhnliche “Puppenhaus” erstmals in Augenschein nahm. Auf den ersten Blick sieht man nur ein Haus mit Apothekenaufschrift, das aber nach Entdecken des Schließmechanismus sein beeindruckendes Innenleben preisgibt.

Hier wurde liebevoll bis ins Detail gearbeitet. Neben bekannten Apothekenprodukten wie NeoAngin oder Prospan finden sich im Regal auch allerlei Vorratsgefäße mit originellen Aufschriften. Im “Apothekerhaus” über der Offizin ist praktischerweise eine Arztpraxis inklusive Ärztin angesiedelt. Wendl lacht: “Das ist leider noch nicht der Fall.”

Die Rezeptur ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet.

Was auch nicht ganz passt: Der Puppen-Apotheker ist eher korpulent und trägt graues Haar. Ähnlichkeit zum aktuellen Inhaber findet sich nur in der Brille. Das kann Wendl erklären: “Das Haus ist schon eine ganze Weile im Besitz der Kundin gewesen. Sie hatte es angefertigt, als noch mein Vorgänger in der Apotheke war – und dem sieht die Figur tatsächlich ähnlich.” Die Baumeisterin der Apothekenminiatur hat sich schließlich davon getrennt, weil sie dem “netten Herrn Magister” eine besondere Freude machen wollte. “Und das ist ihr wirklich gelungen. Ich war sprachlos, als ich das Geschenk bekommen habe”, erzählt Wendl. Das Schmuckstück steht nun auf einem Ehrenplatz im Büro des Apothekers.



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